Eine graue Stadt, viel Sand und noch mehr Nasca-Libre

Krank und vollkommen geplättet kamen wir also in Perus Hauptstadt Lima an, wo uns José vom Couchsurfing am Flughafen abgeholt hat. Nach zwanzig Minuten Taxifahrt für schlappe 10 Soles (ca. 2,80€) kamen wir am Haus seiner Eltern an, wo wir den restlichen Tag in dem uns zugewiesenen Zimmer lagen und uns auskurieren wollten. Durchfall, Gliederschmerzen, leichtes Fieber, Bauchkrämpfe – wir blieben wirklich von nichts verschont... Doch trotz alledem hatte Alena abends Hunger (Kristina war zu dem Zeitpunkt schon längst am Schlafen) und war froh, dass José ein Abendessen für den Zeitpunkt der Rückkehr der Mutter von der Arbeit um ca. neun Uhr angekündigt hat. Leider stellte sich heraus, dass die übliche Abendessenszeit der Familie nie früher als 11 oder gar halb 12 ist! Die traditionelle peruanische Kost hat trotzdem geschmeckt, auch wenn Alenas Magen in der Nacht wieder rebellierte...  

Am nächsten Morgen wollten wir uns ein bisschen die Beine vertreten und haben uns von José zu einem nahe gelegenen Markt bringen lassen, um Wasser und ein paar Lebensmittel zu kaufen. Neben uns bekannten Früchten gab es auch die sonderbarsten Sorten zu den günstigsten Preisen, die wir bisher auf der Reise hatten: Ein Kilo Maracuyas für umgerechnet 55 Cent, ein Kilo Mangos ca. 1,20€! Was für ein Traum! Allerdings hat uns dieser kleine Ausflug schon gereicht, wir waren beide bei der Rückkehr ziemlich platt.  

Ganz selbstverständlich hat Josés Mutter am „Abend“ wieder für uns mitgekocht und so saßen wir diesmal beide um halb 12 am gedeckten Tisch und haben versucht, etwas von der Ente mit Mais und Kartoffelbrei hinunterzukriegen. So gerne wir gewollt hätten und so lecker es auch schmeckte, nach ein paar Gabeln haben wir kapituliert. Unsere Körper waren schon vollkommen auf Schlaf programmiert und absolut nicht auf schwere Kost wie Ente eingestellt. Das tat uns zwar wirklich aufrichtig Leid, nachdem sich Josés Mutter so viel Mühe mit Kochen gemacht hatte, aber was hätten wir denn tun sollen... Um diese Uhrzeit zu essen ist einfach zu spät, erst recht mit Magen-Darm-Problemen. Um nicht noch mehr unnötige Unannehmlichkeiten beiderseits zu verursachen, haben wir uns deshalb gleich vom Abendessen des nächsten Tages abgemeldet.

Abends um halb 12 in Lima: Lieb gemeintes Abendessen, aber wir haben einfach kaum etwas hinunter gebracht.
Abends um halb 12 in Lima: Lieb gemeintes Abendessen, aber wir haben einfach kaum etwas hinunter gebracht.

Als wir nach unserer zweiten Nacht morgens aufwachten, war das Haus um eine Couchsurferin reicher: Sarah, auch aus Deutschland, hat bei José ebenfalls Unterschlupf gefunden. Obwohl wir uns beide noch nicht richtig fit fühlten, haben wir eingewilligt, mit Sarah und José eine Tour durch die Altstadt zu machen. Sonst wären wir ja da in dem Zimmer auf ewig versackt. Es war nämlich so, dass wir ausschließlich das Haus verlassen konnten, wenn entweder José oder seine Eltern anwesend waren. Die Eingangstür war mit fünf Schlössern und Mechanismen verriegelt, die Alena bei einem späteren Versuch nicht einmal mit den richtigen Schlüsseln unter Anleitung problemlos aufbekommen hat. Es gab auch keinen Garten oder Hinterausgang, zu dem wir notfalls hätten hinaus- und hineingehen können. Wenn also José arbeiten (täglich 14 bis 22 Uhr) und auch seine Eltern in der Arbeit waren (8-21 Uhr), waren wir im Haus wie eingesperrt... Ein Haus, in dem es sich aufgrund von üblen, modrigen Gerüchen und kühlen Räumen nicht gerade schnell gesunden ließ...

Sicherer als Gefängnisschlösser: Die Eingangstür zu Josés Haus.
Sicherer als Gefängnisschlösser: Die Eingangstür zu Josés Haus.

Nun gut, zurück zum Ausflug: Wir haben Sightseeing im Zentrum gemacht, die Katakomben mit echten Skeletten der San Francisco Kirche besucht und einen Bus zu einem Aussichtspunkt über die ganze Stadt genommen. Die Preise für alles waren dabei so schön niedrig, dass es uns davon glatt ein bisschen besser ging. Nach Panama und Costa Rica kam und kommt uns immer noch alles wirklich sehr, sehr günstig vor hier (siehe ja zum Beispiel die anfängliche Taxifahrt oder die Preise für Obst/Gemüse).  

Am Abend des Tages hatte José eine Sprachprüfung abzulegen, weshalb wir drei deutschen Mädels uns in den nahe gelegenen Parque de la Reserva begeben haben. Bei faszinierenden Wasserspielen und Brunnenanlagen haben wir uns die Zeit vertrieben, bis José seine Prüfung beendet hatte. Wäre es nur nicht so kalt gewesen, hätten wir das Ganze noch viel mehr genießen können. Ganz im Sinne der letzten Wochen hatten wir nämlich zwar langärmelige Pullis an, jedoch keine Jacke dabei. Die ist aber generell in Peru abends und nachts unabdingbar. Wissen wir jetzt und gehen deshalb nicht mehr ohne aus dem Haus (ihr seht, ein bisschen Kälte haben also auch wir hier auszuhalten ;-))

Soooo schön. Wäre es nur nicht so kalt gewesen!
Soooo schön. Wäre es nur nicht so kalt gewesen!

Dank unserer Vorsorge bezüglich des Abendessens waren wir dann um elf im Bett und haben endlich einmal ausreichend und erholsamen Schlaf bekommen, den wir für unsere Genesung dringend brauchten.

Nach einem ereignislosen letzten Tag in Lima stand am 21.11. unsere Weiterreise nach Ica an. José, der in einer Reiseagentur arbeitet, musste ausgerechnet noch auf den letzten Drücker Fotos von uns mit ein paar seiner Werbeplakate machen und hat so unsere sowieso schon knapp bemessene Zeit bis zur Abfahrt des Busses verkürzt. Obwohl wir eineinhalb Stunden vor der offiziellen Abfahrt (10 Uhr) ins Taxi gestiegen sind und man normalerweise für die Strecke bis zum Busbahnhof maximal eine Stunde braucht, kamen wir um viertel vor 10 schon mächtig ins Schwitzen. Der Taxifahrer bedauerte immer wieder das ungewöhnlich hohe Verkehrsaufkommen und versicherte ab halb 10 zig Mal, dass es „nur noch fünf Minuten“ bis zum Busbahnhof wären. Eigentlich hatten wir uns schon damit abgefunden, neue Tickets kaufen zu müssen, als wir um fünf vor immer noch nicht am Ziel waren, doch dann meinte der Taxifahrer erleichtert, dass da vorne in 200 Metern endlich der Busbahnhof sei. Wir hatten also genau vier Minuten, um mit unseren Rucksäcken aus dem Taxi zu hechten, zur Abfahrtshalle zu stürmen, unsere reservierten Tickets abzuholen und unser Gepäck aufzugeben. Doch wenn der Druck so hoch ist, geht manches schneller als man denkt. Nach fünf extra Warteminuten des Busfahrers sind wir auf unsere Sitze gefallen und hatten es tatsächlich noch geschafft. Wäre auch doppelt ärgerlich gewesen, noch länger ganz unnötig in dieser hässlichen und irgendwie ungemütlichen Stadt bleiben zu müssen. Vielleicht lag es am ewig grauen Himmel, an unserem Gesundheitszustand, am sehr unangenehmen Modergeruch des Hauses, dem offiziell als einem der am wenigsten schön geltenden Viertel, in dem José lebt oder der Tatsache, dass José zwar sehr nett und zuvorkommend, aber auch eine riesige Labertasche mit einer sehr anstrengenden Lache war – Lima hat weder Alena noch Kristina zugesagt und so waren wir beide froh, die Stadt endlich zu verlassen.

Die Busfahrt mit der für peruanische Verhältnisse schon teuren (aber für uns natürlich immer noch recht günstigen) Busgesellschaft Cruz del Sur stellte sich als sehr angenehm heraus. Der Sitzabstand ist selbst für große Menschen sehr großzügig bedacht, man wird die ganze Fahrt lang von einer Bus-Stewardess betreut und sogar Essen ist je nach Strecke und Dauer inklusive. Da können sich Meinfernbus, Flixbus und wie sie in Deutschland sonst alle heißen mal eine große Scheibe abschneiden! Cruz del Sur, du wirst uns jetzt noch öfter durch's Land fahren dürfen.

Lange währte unsere neu gewonnene Euphorie aber nicht. Unser Hostel in Ica, „La casa de Miguel“ lag abgeschieden in einer Wohnsiedlung, der Gesamteindruck war schmuddelig und wir waren die einzigen Gäste. Im Grunde war es auch kein richtiges Hostel, sondern ein Haus, dessen drei Schlafzimmer von zwei Männern unter dem Begriff Hostel vermietet wurden. Wir mögen euch jetzt wie die größten Jammerlappen erscheinen, aber manchmal kommt eben alles zusammen. Nach den Tagen der Abgeschiedenheit in Lima hätte uns her ein bisschen Trubel gut getan. Stattdessen fiel uns in Ica die Decke auf den Kopf und wir haben beide unabhängig voneinander ein ziemlich tiefes Gefühlstief. Den ganzen Nachmittag saß jede für sich in einem Teil des Hauses oder des Gartens und hat vor sich hingebrütet.

In einem lieblosen Garten mit Pseudo-Pool und umgebender Mauer kommt wirklich keine Stimmung auf
In einem lieblosen Garten mit Pseudo-Pool und umgebender Mauer kommt wirklich keine Stimmung auf

Bei einem späteren Spaziergang am Abend dieses Tages stellen wir fest, dass wir beide uns zum ersten Mal tatsächlich nach Hause sehnen, auf das heimische, saubere Sofa, in die eigene, gut riechende Decke gekuschelt, mit einem heißen Tee in der Hand aus garantiert trinkbarem Wasser und einem garantiert unverschimmelten Teebeutel in einer definitiv sauberen Tasse. Dass wir auch mal barfuß vom Bett auf's Klo huschen können, ohne uns Schuhe anziehen zu müssen, weil man ansonsten mit schwarzen Sohlen ins Bett zurückkehrt. Dass wir Shampoo und Duschgel einfach mal in der Dusche stehen lassen können und dass im Kühlschrank auch nach zwei Tagen noch die Sachen liegen, die wir gekauft haben, weil sie eben keiner klaut. Dass wir uns mit Freunden verabreden und auch mal Gespräche außerhalb des sich immer wiederholenden „Wie heißt du, wo kommst du her, wo warst du schon und wo reist du noch hin?“ führen können.

Obwohl wir eigentlich zwei Nächte in Ica eingeplant hatten, änderten wir unsere Idee kurzerhand und organisierten noch am selben Abend den Umzug in ein gut bewertetes, vielversprechendes Hostel in der zwei Kilometer entfernten Oase Huacachina. Bei einem Stück Apfelstrudel und einer Folge Tatort haben wir den restlichen Abend versucht, unsere Stimmung wenigstens ein bisschen aufzuhellen. Mit einer Ausrede verabschiedeten wir uns am nächsten Morgen von Miguel und seinem Gehilfen Tarzan und fühlten uns schon bei der Ankunft im Banana's Hostel in Huacachina deutlich besser. Am Pool lagen lauter junge Leute, es gab eine gut besuchte Bar direkt in der Mitte des Innenhofes und die kleinen Holzhüttchen, in denen man als Gast untergebracht wird, hatten tausendmal mehr Charme als die kahlen Zimmer in Miguels Haus. Nach einem kleinen Rundgang durch die winzige Oase mit ihren 50 Häusern haben wir uns mit an den Pool gesellt und uns endlich wieder deutlich besser gefühlt.

Eine echte Oase in der Wüste: Huacachina
Eine echte Oase in der Wüste: Huacachina
Hostel mit Pool - darf es sonst noch etwas sein?
Hostel mit Pool - darf es sonst noch etwas sein?

Um sicher zu gehen, wirklich ganz aus dem Tief heraus zu kommen, haben wir uns noch für eine Tour mit einem Dünenauto zum Sandboarden angemeldet, die im Zimmerpreis schon mit inbegriffen war. Obwohl das Hinunterrutschen auf Snowboard ähnlichen Brettern in den Dünen der Wüste um Ica wirklich Spaß gemacht hat, waren das eigentliche Highlight die Fahrten von Düne zu Düne im Sandbuggy. Als es abends im Hostel auch noch ein allgemeines Barbecue gibt, ist nicht mehr nur der Kopf, sondern auch der Körper wieder glücklich. Nach Tagen der Entbehrung wegen Durchfall und Übelkeit tat so ein Essen mit leckerem Fleisch, ordentlichem Grillgemüse und Salat wirklich gut.  

Wenn man schon mal einen Pool im Hostel und gleichzeitig gutes Wetter hat, sollte man das auch ausnutzen – so der Gedanke am Folgetag. Einfach mal nichts tun muss auch mal sein (machen wir ja sonst nie ;-)), gerade an einem Sonntag! Montag ging dann unsere Reise weiter nach Nasca. Weil es ein paar Probleme mit der Ticketbuchung bei Cruz del Sur gab, haben wir ganz spontan eine andere Busgesellschaft für die Strecke von Ica nach Nasca genommen. Gott sei Dank hat die Fahrt nur zwei Stunden gedauert, denn der Unterschied zwischen den ja so angenehmen Bussen von Cruz del Sur und diesem war wie Himmel und Hölle. Wirklich GAR kein Platz für die Beine, hundert Stopps auf dieser kurzen Fahrt und stickig war es auch. Nee, also nach dieser Fahrt werden keine Experimente mehr mit Busfahrten gemacht! Cruz del Sur und aus :-)

Auf Anschlag: Die Beine zu schließen war unmöglich, zu nah war der Vordersitz
Auf Anschlag: Die Beine zu schließen war unmöglich, zu nah war der Vordersitz

Überraschenderweise wurden wir in Nasca vom Busbahnhof persönlich von der Hostelbetreiberin Maria abgeholt und zum „Nasca Trails“ gebracht. Obwohl sie sich wirklich viel Mühe gab und uns gute Angebote zur Besichtigung der Nasca-Linien gemacht hat, wollten wir doch erst einmal noch einer Empfehlung nachgehen, die wir in Huacachina vom dortigen Barkeeper Alan erhalten hatten: In einem bestimmten Hostel in Nasca arbeite ein guter Freund von ihm, der uns sicherlich ein sehr, sehr, sehr gutes Angebot machen könne. Und tatsächlich, für umgerechnet 70€ haben wir ein Abendessen noch für den selben Tag mit anschließender Cocktailrunde bekommen, ein Frühstück am nächsten Morgen (das war in unserem Hostel nicht inklusive), den 30-minütigen Flug über die Linien und außerdem ein Zimmer bis zur Abfahrt unseres Busses um halb 12 nachts nach Arequipa. Da normalerweise alleine die Flüge nicht unter 80 Dollar zu finden sind, haben wir zugestimmt. Eine bessere Möglichkeit, die berühmten Nasca-Linien doch noch aus der Luft statt vom popeligen 12m-Aussichtsturm aus zu sehen würde sich uns bestimmt nicht mehr bieten.

Den restlichen Tag bis zum versprochenen Abendessen sind wir durch das kleine, aber wirklich sehenswerte Städtchen geschlendert.

Auf Nascas Marktplatz hatte man einen tollen Blick auf das Andenpanorama im Hintergrund. 

Ein nicht seltener Anblick in Peru: Ganze Hühnchen liegen akkurat nebeneinander. Und immer schön die Füßchen hoch!


Was allerdings nach dem Abendessen passiert ist, wollen wir euch hier nur in einer groben Zusammenfassung berichten... Luis' Cocktail, der Nasca Libre, hat eine so gruselige Mischung aus zwei Dritteln Rum, Maracuyasaft und etwas Eis, dass einem im wahrsten Sinne schlecht werden kann. Luis war so großzügig, uns die leeren Gläser immer wieder voll zu schenken, was auch bis zur ungefähr dritten Runde ganz gut ging. Wir hätten nur einfach so vernünftig sein sollen, die darauffolgenden vollen Gläser dankend abzulehnen – haben wir aber nicht. An dieser Stelle gibt es keine weiteren Ausführungen mehr. Die Stichworte Kloschüssel, gesamter Mageninhalt und Übelkeit bis in den nächsten Tag hinein müssen ausreichen.

Zu allem Überfluss konnten wir unseren Rausch noch nicht einmal ausschlafen, da ja der Flug am Morgen auf uns gewartet hat. Herrje, ein Flug in einer winzigen Maschine, in der man jede Turbulenz spürt! Uns wurde (schon wieder) ganz anders... Aber es half ja nichts. Um halb 9 stand unser Abholservice zum lokalen Flughafen bereit, doch schon die nur 15-minütige Autofahrt war bei jeder Kurve und Unebenheit eine Qual. Neben uns hatten sich noch zwei Engländer ins Flugzeug gebucht und so saßen wir dann zu viert mit zwei Piloten in diesem Hauch von Nichts mit zwei Tragflächen, die Plastiktüten schon startbereit am Mund. Allerdings wäre es ein Wunder gewesen, wenn sich nach der Nacht noch irgendetwas in unseren Mägen befunden hätte, sodass der Flug glimpflich mit leeren Tüten endete. Alena hatte allerdings etwas mehr Glück als die arme Kristina (der es bis lang nach dem Flug immer noch übel war), da es ihr ab der Hälfte der Flugzeit fast wieder normal gut ging und sie somit das Ereignis tatsächlich noch ein bisschen genießen konnte.  

"Ey ladies, everything fine with you?" Ob alles gut wäre, fragte der Co-Pilot während des Fluges. Naja...
"Ey ladies, everything fine with you?" Ob alles gut wäre, fragte der Co-Pilot während des Fluges. Naja...

Mei, sagt ihr jetzt vielleicht, wenn man auch so blöd ist und sich am Abend vor einem recht wackeligen Flug die Kante gibt... Danke ja, so viel Selbsterkenntnis hatten wir ebenfalls und haben uns deshalb auch verdient selbst sehr geschimpft, wie wir nur so kurzsichtig sein konnten. Das wohlbekannte Resümee dieser Aktion: So etwas passiert uns nicht nochmal.

Nachdem wir den restlichen Tag im Hostelzimmer geschlafen und ein paar Happen gegessen hatten, kamen wir mit schließlich wieder nüchternen Köpfen zu dem Schluss, dass wir trotz Übelkeit in jenem Moment keinesfalls bereuten, einen Flug statt nur einen Ausflug zum Aussichtsturm gebucht zu haben, denn was man von dort aus sieht, ist wirklich ein Witz: Die zwei kleinsten der insgesamt zwölf Linienfiguren, wo gerade die großen doch so schön waren. Ein Flug lohnt sich also – ganz gleich ob nüchtern oder verkatert.  

Kommentare: 0